Kostenloses Werkzeug

Die Links finden, die ins Leere führen

Die Seite, auf die Sie vor fünf Jahren verlinkt haben, gibt es nicht mehr, die Firma dahinter auch nicht, und der Satz in Ihrem Artikel zeigt weiter dorthin. Gesagt hat Ihnen das niemand. Dieses Werkzeug läuft über Ihre Seiten, folgt jedem Verweis nach draußen und meldet die toten — und wo eine ganze Domain aufgegeben wurde, ob sie wieder frei ist.

  1. 1Seite oder Domain eintragen
  2. 2Den Funden beim Einlaufen zusehen
  3. 3Liste als CSV mitnehmen

Die eingetragene Adresse und bis zu 25 Unterseiten derselben Domain. Meist unter einer Minute.

Noch nichts geprüft

Oben eine Seite oder eine Domain eintragen. Funktioniert mit jeder öffentlich erreichbaren Website, Ihrer eigenen wie einer fremden.

Wann ein Verweis als tot gilt

Ein Prüfer, der zu oft Alarm schlägt, ist schlechter als keiner: dann streicht man gute Verweise aus den eigenen Texten. Deshalb steht hier genau, wo die Grenze liegt.

Was gelesen wird

Die eingetragene Adresse, danach die dort gefundenen internen Verweise, Ebene für Ebene, bis das Seitenkontingent aufgebraucht ist. Gehen die vorher aus, kommt der Rest aus der Sitemap. Die robots.txt wird zuerst gelesen, gesperrte Pfade bleiben aus. Ausgewertet wird nur das ausgelieferte HTML: Verweise, die eine Seite erst im Browser per JavaScript einsetzt, stehen nicht im Quelltext und sind nicht auffindbar.

Tot und nicht tot

Zuerst eine HEAD-Anfrage, danach — bei Servern, die HEAD grundsätzlich abweisen — ein zweiter, gewöhnlicher GET mit Browser-Kennung. Ein Fund braucht eine eindeutige Antwort: 404, 410, ein 5xx oder ein Name, der nicht mehr auflöst. Alles, was mehr über uns aussagt als über den Verweis, bleibt aus der Liste. 401 und 403 heißen „existiert, aber nicht für dich“ — Bezahlschranke, Botsperre, Ländersperre —, und eine Zeitüberschreitung, ein abgelaufenes Zertifikat oder ein Verbindungsabbruch beschreiben den Moment, nicht den Verweis.

Gefallene Domains

Löst ein Name nicht mehr auf, kann die Domain dahinter aufgegeben worden sein und nicht bloß umgezogen. Das prüft die Registry selbst per RDAP, dem offiziellen Nachfolger von WHOIS: kein Eintrag heißt, niemand hält sie. Wo die Registry keine klare Auskunft gibt, bleibt das Ergebnis „unklar“, statt zu einem Versprechen zu werden.

Warum das kostenlos ist und bleibt

Hinter diesem Werkzeug steckt keine kostenpflichtige Schnittstelle, also gibt es nichts abzurechnen und kein Konto anzulegen. Es sind HTTP-Anfragen und eine Registry-Abfrage, beides in dieser Menge gratis. Das Plugin, aus dem der Teil stammt, rief zusätzlich Ahrefs für ein Domain Rating ab; dieser Endpunkt verlangt seit August 2026 einen Schlüssel und ist hier bewusst nicht nachgebaut.

  • Seiten holen und Linkziele prüfen ist einfaches HTTP von unserem Server aus. Das kostet Bandbreite und sonst nichts.
  • Ob eine Domain frei ist, sagt RDAP, betrieben von den Registries selbst — DENIC für .de, Verisign für .com und so weiter. Welcher Server zuständig ist, steht im Bootstrap-Verzeichnis der IANA. Kein Schlüssel, kein Konto, keine Gebühr.
  • Die Grenzen — fünf Durchläufe pro Stunde, drei gleichzeitig, 80 Seiten, 1.200 Verweise — sorgen dafür, dass das ein Werkzeug bleibt und nicht zum kostenlosen Crawler für andere wird.

Fragen

Es wird nichts gespeichert. Der Durchlauf lebt in Ihrer Anfrage, die Funde gehen ausschließlich an Ihren Browser.

Markenerkennung: Logo, Farben und Schrift aus einer Domain

Werden auch interne Links geprüft?+

Nein, nur ausgehende — Verweise, die Ihre Domain verlassen. Genau die verrotten unbemerkt, weil niemand Ihnen schreibt, dass seine Seite weg ist. Interne Links brechen, wenn Sie selbst etwas ändern, und davon weiß Ihr Redaktionssystem in der Regel.

Ein Verweis gilt als in Ordnung, mein Browser zeigt aber eine Fehlerseite.+

Dann hat der Server mit 200 geantwortet und „Seite nicht gefunden“ in die Seite geschrieben — ein weicher 404. Das von einer echten Seite zu unterscheiden hieße, den Text zu lesen und zu bewerten, und Raten würde Fehlalarme erzeugen. Die Lücke geht auch in die andere Richtung: eine Website, die automatische Besuche abweist, antwortet uns mit 403, diese Antwort ist mehrdeutig, und deshalb schweigen wir dazu — ein wirklich toter Verweis hinter einer Botsperre taucht nicht in der Liste auf.

Warum zählt eine Zeitüberschreitung nicht als tot?+

Weil sie es meistens nicht ist. Ein langsamer Server, ein Wartungsfenster, eine Bremse auf der Gegenseite: morgen funktioniert der Verweis wieder. Gemeldet wird nur eine eindeutige Absage oder ein Name, den es nicht mehr gibt.

Was heißt „frei registrierbar“ genau?+

Dass die Registry der jeweiligen Endung zum Zeitpunkt der Abfrage keinen Eintrag zu dieser Domain hat. Das ist keine Reservierung und keine Empfehlung. Bevor Sie Geld ausgeben: beim Registrar gegenprüfen und die Vergangenheit ansehen — eine gefallene Domain kann eine Geschichte mitbringen, die Sie nicht erben wollen.

Speichern Sie, was ich prüfe?+

Nein. Der Durchlauf lebt in Ihrer Anfrage, die Funde gehen direkt an Ihren Browser. Keine Datenbank, kein Konto, keine Aufzeichnung, wer was geprüft hat. Tab zu, alles weg — laden Sie also die CSV herunter, wenn Sie das Ergebnis behalten wollen.

Darf ich das auf einer fremden Website laufen lassen?+

Ja. Alte Linklisten auf fremden Seiten sind genau der Ort, an dem gefallene Domains auftauchen und an dem Ansprache beginnt. Das Werkzeug liest nur, was jeder Besucher sieht, hält sich an die robots.txt und bleibt bewusst bei kleiner Menge.

Auf einer großen Website wurde nichts gefunden. Warum?+

Vermutlich baut die Seite ihre Verweise erst im Browser zusammen. Stehen im ausgelieferten HTML keine Verweise, gibt es nichts zu verfolgen; das gilt für viele Seiten, die wie eine Anwendung gebaut sind. Es kann aber auch schlicht heißen, dass die Website gepflegt ist — das kommt öfter vor, als man denkt.

Hier achtzig Seiten. Dieselbe Kette läuft über achtzigtausend.

Seiten lesen, bewerten, was darauf steht, und eine saubere Liste ausgeben ist die Arbeit unter fast allem, was wir bauen: Kataloge aus Lieferantendaten, Broschüren aus einer Datenbank, Produktdaten geprüft, bevor sie live gehen. Sagen Sie uns, worauf Sie das ansetzen würden.